Sadhu, Indien

Ob er ein wirklicher, echter Sadhu war, habe ich nicht erfahren. Einer jener heiligen Männer in Indien, die sich einem religiösen, streng asketischen Leben verschrieben haben. In Indien werden Sadhus sehr respektiert, weil ihre Askese nicht nur als persönliche Aufgabe, sondern als stellvertretende Handlung für viele gesehen wird. Sadhus können vielen unterschiedlichen Strömungen angehören. U.a. bilden sie Gemeinschaften in Ashrams, die mit Tempeln verbunden sind, wo sie sich dem spirituellen Leben widmen und die heiligen Schriften studieren.

Ich habe ihn auf dem Weg zum Amber-Fort, nahe Jaipur, getroffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er die „touristischen Ströme“ nutzt,  um so die nötigen Rupien für seinen Lebensunterhalt zu verdienen, indem er sich als Sadhu präsentiert, ist nicht gering. Ich habe für das Foto zwar nichts gezahlt, aber einige Zweifel bleiben. Mich faszinierte seine freundliche und offene Art. Ich verweilte einen Augenblick und mir gelang dieses farbenprächtige Porträt.

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